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Dokumentenmanagement hochverfügbar: Warum Ihr DMS ausfallsicher sein muss

Speichersysteme für hochverfügbares Dokumentenmanagement

Wenn Sie Ihre Geschäftsprozesse digitalisieren, dann machen Sie sich abhängig von der Verfügbarkeit dieser digitalen Systeme. Das ist kein Argument gegen Digitalisierung — es ist ein Argument dafür, die Infrastruktur dahinter ernst zu nehmen.

Das Digitalisierungs-Paradox

Unternehmen investieren in Dokumentenmanagement-Systeme, um Prozesse schneller, transparenter und effizienter zu machen. Rechnungen werden digital erfasst und freigegeben. Verträge werden zentral verwaltet. Personalakten sind elektronisch zugänglich. Alles besser als vorher.

Das Problem entsteht in dem Moment, in dem das System ausfällt. Denn was vorher auf Papier und in Ordnern lag — unelegant, aber verfügbar — existiert jetzt nur noch digital. Wenn der Server steht, steht auch der Prozess:

  • Rechnungen können nicht freigegeben werden — Zahlungsfristen laufen trotzdem.
  • Verträge sind nicht einsehbar — Fristen werden verpasst.
  • Personalakten sind gesperrt — HR-Prozesse stehen still.
  • Dokumente für Kunden oder Behörden sind nicht abrufbar — Termine werden nicht eingehalten.
  • Mitarbeiter, die ausschließlich mit dem DMS arbeiten, können nichts tun.

Je erfolgreicher die Digitalisierung, desto gravierender der Ausfall. Ein DMS, das von 200 Mitarbeitern täglich genutzt wird, ist geschäftskritisch — unabhängig davon, ob es sich um ein ELO-System, eine SharePoint-Installation oder eine andere Plattform handelt.

Warum ein DMS geschäftskritisch ist

Vier Dimensionen, in denen ein DMS-Ausfall direkt spürbar wird:

Datensicherheit

Digitale Dokumente sind nur so sicher wie die Infrastruktur, auf der sie liegen. Ein Serverausfall kann nicht nur den Zugriff unterbrechen, sondern — bei unzureichender Replikation — auch Daten gefährden.

Prozesskontinuität

Workflows stoppen sofort. Digitale Freigabeprozesse für Rechnungen, Verträge oder Personalanträge können nicht fortgesetzt werden, solange das System steht.

Arbeitsfähigkeit

Mitarbeiter, deren Arbeitsprozesse über das DMS laufen, haben keine Fallback-Möglichkeit. Es gibt keinen Aktenordner mehr, in den man schauen könnte.

Externe Abhängigkeiten

Kunden warten auf Dokumente. Behörden erwarten fristgerechte Einreichungen. Lieferanten brauchen Auftragsbestätigungen. Das DMS ist oft das Backend für externe Geschäftsbeziehungen.

Team im Büro bei der Arbeit mit digitalen Dokumenten

Was passiert, wenn das DMS eine Stunde lang ausfällt?

Ein konkretes Szenario: Ein mittelständisches Unternehmen mit 150 Mitarbeitern, davon arbeiten 80 täglich mit dem DMS. Der Server fällt um 10:00 Uhr aus.

10:00
Serverausfall

DMS nicht erreichbar. Erste Fehlermeldungen bei Mitarbeitern.

10:05
Workflows unterbrochen

Offene Rechnungsfreigaben gestoppt. Dokumenten-Downloads schlagen fehl. Kein Zugriff auf Verträge.

10:15
IT-Abteilung analysiert

80 Mitarbeiter ohne DMS-Zugang. Telefonanrufe an IT häufen sich. Provisorische Workarounds per E-Mail.

10:30
Externe Auswirkungen

Kunde wartet auf Angebotsdokumente. Buchhaltung kann fällige Rechnungen nicht freigeben. Fristgebundener Vertrag nicht abrufbar.

11:00
Eine Stunde Ausfall

80 Personenstunden Produktivitätsverlust. Zahlungsfristen gefährdet. Kundenzufriedenheit sinkt. IT unter Druck.

[SZENARIO — basierend auf typischen DMS-Nutzungsmustern. Konkrete Auswirkungen variieren je nach Unternehmen und DMS-Durchdringung.]

IT-Techniker bei der Fehleranalyse an Server-Hardware

Die Lösung: DMS auf fehlertoleranter Infrastruktur

Die Antwort auf das Digitalisierungs-Paradox ist nicht weniger Digitalisierung, sondern eine Infrastruktur, die dem Stellenwert des Systems entspricht. Wenn ein DMS geschäftskritisch ist, muss es auf einer geschäftskritischen Infrastruktur laufen.

Konkret bedeutet das: statt eines einzelnen Servers ein fehlertolerantes System, bei dem der Ausfall einer Komponente den Betrieb nicht unterbricht. Bei Stratus-Systemen arbeiten zwei Server im Lock-Step — fällt einer aus, läuft der andere unterbrechungsfrei weiter. Das DMS bemerkt den Ausfall nicht. Die Mitarbeiter bemerken ihn nicht. Die Kunden bemerken ihn nicht.

ELO auf Stratus: Ein konkretes Beispiel

Wir setzen ELO Digital Office auf Stratus-Servern ein — mit DCM-Monitoring, das den Zustand des Systems rund um die Uhr überwacht. Die Kombination sieht so aus:

DMSELO ECM Suite (Rechnungseingang, Personalakte, Vertragsmanagement)
ServerStratus everRun oder ztC Endurance (fehlertolerant)
MonitoringDCM — Diventus Continuous Monitoring (24/7, externe Hardware)
Internetbecom.one (redundant, für standortübergreifendes Arbeiten)
VerfügbarkeitBis zu 99,99999% (weniger als 3,2 Sekunden Ausfallzeit pro Jahr)

Verfügbarkeitswert: Herstellerangabe Stratus/Penguin Solutions für ztC Endurance (Seven Nines).

Netzwerk-Verkabelung für redundante IT-Infrastruktur

Standard-DMS vs. DMS auf fehlertoleranter Infrastruktur

SzenarioStandard-ServerFehlertoleranter Server
Festplatte fällt ausRAID fängt ab (hoffentlich)RAID + Lock-Step — kein Risiko
Server fällt ausDowntime bis Neustart/ReparaturZweiter Server übernimmt sofort (0 Sek.)
Laufende TransaktionenGehen verlorenBleiben erhalten
Neustart nötigJaNein
IT-Team muss eingreifenSofortZur Reparatur, nicht zur Wiederherstellung
Mitarbeiter bemerken AusfallJaNein

Mehr zum technischen Unterschied zwischen Fehlertoleranz und Hochverfügbarkeit: FT vs. HA im Detail

Die richtige Frage

Die Frage ist nicht, ob Sie ein DMS brauchen — die meisten Unternehmen haben diese Entscheidung längst getroffen oder stehen kurz davor. Die Frage ist: Auf welcher Infrastruktur soll es laufen?

Wenn Ihr DMS ausfällt und 50, 100 oder 200 Mitarbeiter nicht mehr arbeiten können, dann war die Entscheidung für den günstigsten Server die teuerste Entscheidung.

Digitalisierung verdient eine Infrastruktur, die so zuverlässig ist wie die Prozesse, die sie ersetzt.

ELO-Integration besprechen

Wir zeigen Ihnen, wie ELO auf fehlertoleranter Infrastruktur integriert wird — und was das für die Verfügbarkeit Ihrer Dokumentenprozesse bedeutet.

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